Gender- UNd Medienpädagogik

Medienprojekte und medienpädagogische Angebote bieten vielfältige Möglichkeiten, persönliche Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten auf sozialer und politischer Ebene zu fördern. In Kombination mit genderpädagogischen Ansätzen eröffnen sich weitere spannende Räume mit Projektteilnehmer*innen interaktiv aufzudecken und darzustellen, auf welche Art und Weise, wann und warum Menschen aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt werden und dementsprechende Medienprojekte gegen Ungerechtigkeiten zu entwickeln.

 

In medienpädagogischen Projekten wird die Medienkompetenz der Teilnehmenden gefördert und sie können gleichzeitig zur Emanzipation und gesellschaftlichen Teilhabe beitragen.

 

Medienprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen:

  • Selfies und Selbstportraits zur Stärkung eines positiven Selbstbildes

  • YouTube-Projekte: von der Erstellung zur Veröffentlichung

  • Fotopädagogik und Ausstellungen

  • Dokumentationen mit dem Smartphone

  • Videoschnitt und Bildbearbeitung

  • Social Media sicher nutzen und Handlungsmöglichkeiten gegen Hate Speech

Zudem biete ich folgende Vorträge und Workshops für Fachkräfte an:

 

Medienpädagogische Seminare und Vorträge

  • Hate Speech im Netz: Handlungsmöglichkeiten 

  • Frauenbewegung 4.0: (queer-) feministischer Aktivismus online

  • Darstellung von Geschlecht und Sexismus im Web 2.0

  • Gender als Performance - Dekonstruktion von Geschlecht

  • Mediale Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

FemInput zur Gender (De)Konstruktion auf der Body*talk Veranstaltung: "Rollenbilder, Schönheitsdiktakte und Empowerment im Netz", MGEPA NRW, 4.3.17

GENDERWORKSHOPS FÜR FACHKRÄFTE, EHRENAMTLICHE UND MULTIPLIKATOR*INNEN

Gender schafft Orientierung in unserer Gesellschaft und teilt Gesellschaft in zwei Kategorien ein: Mann und Frau. Die eigene geschlechtliche Zugehörigkeit gehört zur eigenen Selbstbeschreibung und formt auch, wie von den Geschlechtern selbst Geschlecht wahrgenommen wird und wie eigene Stereotype immer wieder aufs Neue reproduziert werden. Geschlechtszuschreibungen können als eine soziale Ordnungskategorie verstanden werden und sollen vermeintlich helfen, die Welt zu verstehen und sich in ihr zurechtzufinden. Jedoch weist dieses Ordnungssystem eindeutige Mängel auf.

 

Im dem Genderworkshop für Fachkräfte wird ein Überblick über mediale Inszenierung von Geschlecht sowohl in Fotos und Videos, im Web 2.0 und in Filmen und Computerspielen gegeben. Daran anknüpfend wird der performative Charakter von Geschlecht mit den Teilnehmenden in Körper, Ausdruck und Stimme sichtbar gemacht, gemeinsam hinterfragt um so Geschlecht zu dekonstruieren.

Es wird mit den Teilnehmenden erarbeitet, wie neue gesellschaftliche Handlungsräume ohne geschlechtliche Begrenzungen für Menschen aussehen könnten und wie Awareness- und Antidiskriminierungsarbeit in diesem Bereich aussehen kann.

Typisch Mädchen | Typisch Junge?Workshops in der Schule und Kinder- und Jugendarbeit

Workshop für Kinder zwischen 8-12 Jahren

Die jungen Teilnehmer*innen entdecken und analysieren spielerisch gender­spezifische Vorurteile und Stereotypen, Diskriminierung und Ungerechtigkeiten sowohl anhand von Märchen und Kinderfilmausschnitten als auch über eigene Erlebnisse.

Abschließend soll gemeinsam zusammengetragen werden, was die Kinder als fair und unfair aus der Erwachsenenwelt empfinden (z. B. stereotype Umgangsweisen von Eltern, Lehrkräften, Medien in Bezug auf das Geschlecht) und als Projektergebnis vorgestellt werden. 

Dauer: 1,5 - 3 Stunden

 

 

Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14-21 Jahren

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysieren, wie vielfältig sowohl in verschieden Formen von Medien wie bspw. YouTube-Kanälen und Instagram als auch Computerspielen und Filmen Geschlecht konstruiert wird um dafür sensibilisiert zu werden, wie Vorurteile wirken und auf welchen Ebenen die Diskriminierung der Geschlechter abläuft. 

In Talkrunden und Medienpräsentationen sowie in Körperübungen (Spielen von Stereotypen in Körper, Ausdruck und Stimme) visualisieren die Teilnehmenden zudem „typische Eigenschaften“ von Frauen und Männern um den performativen Charakter von Geschlecht deutlich zu machen.

Ziel ist, eigene und gesellschaftliche Zuschreibungen zu hinterfragen, die Teilnehmenden zu bestärken, geschlechtsunstereotype Verhaltensweisen auszuprobieren und diese bei anderen ebenfalls nicht abzuwerten. 

Dauer: 3 - 6 Stunden

Tweets von Steph @DragSTM
Druckversion Druckversion | Sitemap
© PAS-Weber